
Häufig gestellte Fragen
What is essential oil?
Ätherische Öle (auch bekannt als flüchtige Öle, ätherische Öle oder Ätheroleum) sind Naturprodukte, die aus verschiedenen Pflanzenteilen (Blüten, Blättern, Stängeln, Früchten, Samen, Zweigen, Rinde oder Wurzeln) gewonnen werden. Es handelt sich um konzentrierte, hydrophobe Pflanzenflüssigkeiten, die aus hochwirksamen und flüchtigen chemischen Verbindungen (hauptsächlich Terpenen) bestehen. Ätherische Öle weisen komplexe Strukturen auf und können Hunderte verschiedener Moleküle enthalten. Sie werden mithilfe verschiedener Methoden aus den Pflanzen gewonnen, darunter Wasserdampfdestillation, Kaltpressung (für Zitrusöle) und überkritische Fluidextraktion. Die Wasserdampfdestillation ist die älteste und gebräuchlichste Methode zur Gewinnung ätherischer Öle.
Ätherische Öle werden seit Jahrtausenden verwendet. Sie weisen verschiedene biologische Aktivitäten auf, wie z. B. antibakterielle, antioxidative, antivirale und insektizide Wirkungen. Dank moderner Extraktionsmethoden und ihrer therapeutischen und präventiven Eigenschaften finden ätherische Öle heute in verschiedenen Anwendungsbereichen Verwendung, darunter Kosmetik, Pharmazie, Parfümerie, Aromatherapie, Landwirtschaft, Reinigungsmittel und Lebensmittelindustrie.
Was ist gebundenes Öl?
Fette Öle (in der Aromatherapie oft auch als Trägeröle bezeichnet) sind nichtflüchtige Öle, die aus Fettsäuren wie Ölsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure bestehen. Sie werden durch Pressung des Pflanzenmaterials gewonnen. Fette Öle sind kalorienreich und kommen hauptsächlich in den Samen der jeweiligen Pflanze als Reservestoffe vor.
Fette Öle sind nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht wichtig, sondern auch aufgrund ihrer medizinischen und pharmakologischen Eigenschaften. Oliven-, Kokos- und Sesamöl zählen zu den beliebtesten fetten Ölen.
Was ist Hydrosol?
Hydrolate (auch bekannt als Hydrolate, Blütenwasser oder Destillate) sind natürliche Flüssigkeiten, die als Nebenprodukte der Wasserdampfdestillation von Pflanzenmaterialien entstehen. Beim Durchströmen verschiedener Pflanzenteile mit Wasserdampf öffnen sich Drüsen, die flüchtige Verbindungen enthalten, und diese verdampfen im Dampf. Der Dampf kondensiert anschließend durch Abkühlen zu einer Flüssigkeit. Aufgrund des Dichteunterschieds zwischen ätherischem Öl und Flüssigkeit schwimmt das ätherische Öl an der Oberfläche, die verbleibende Flüssigkeit wird als Hydrolat bezeichnet.
Hydrolate bestehen aus etwa 0,02–0,5 % ätherischen Ölen. Aufgrund der flüssigkeitslöslichen Bestandteile im Pflanzenmaterial duften Hydrolate ähnlich wie ätherische Öle, jedoch mit einer frischeren Note. Hydrolate, die in der ersten Hälfte der Wasserdampfdestillation gewonnen werden, gelten als besonders hochwertig. Wie ätherische Öle werden Hydrolate seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet und finden heute breite Anwendung in Kosmetik und Aromatherapie.
Was ist Wasserdampfdestillation?
Die Wasserdampfdestillation ist die älteste und gebräuchlichste Methode zur Gewinnung ätherischer Öle. Dabei wird Wasserdampf durch Pflanzenmaterial (Blüten, Blätter, Stängel, Früchte, Samen, Zweige, Rinde oder Wurzeln) geleitet. Der Dampf drückt Drüsen, die flüchtige Verbindungen enthalten, zum Öffnen. Diese Verbindungen verdampfen dann zu Wasserdampf. Die Dampftemperatur ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Der Dampf muss ausreichend heiß sein, damit sich die flüchtigen Verbindungen von der Pflanze lösen können. Ist der Dampf jedoch zu heiß, wird das Pflanzenmaterial beschädigt, und es verdampfen unerwünschte Stoffe, die die Qualität des ätherischen Öls beeinträchtigen. Laut Literatur liegt die ideale Dampftemperatur zwischen 98 und 100 °C und kann nur unter Normaldruck erreicht werden.
Der Dampf mit den flüchtigen Bestandteilen durchströmt ein Kühlsystem, wo er zu einer Flüssigkeit aus ätherischem Öl und Wasser kondensiert. Im letzten Schritt gelangt die Flüssigkeit in einen Trennapparat (oft Florentiner Kolben genannt), wo sich das ätherische Öl aufgrund seines geringeren Gewichts im Vergleich zu Wasser oben absetzt, während das restliche Wasser (Hydrolat oder Blütenwasser) am Boden zurückbleibt.
Bei der Wasserdampfdestillation sind neben der Pflanze selbst die wichtigsten Parameter, die die Qualität des ätherischen Öls beeinflussen, die Zeit, die Temperatur, der Druck und die Qualität der Destillationsanlage.
Was ist Kaltpressung?
Kaltpressung ist ein Verfahren zur Gewinnung von fettem Öl aus Ölsaaten (wie Sesam, Leinsamen, Schwarzkümmel, Traubenkernen, Granatapfelkernen usw.) ohne Hitzeeinwirkung. Es handelt sich im Wesentlichen um einen mechanischen Prozess, bei dem das Öl durch mechanischen Druck und intensive Reibung bei einer Temperatur von maximal 40 °C aus den Samen extrahiert wird. Obwohl die Kaltpressung langsamer und weniger effizient als industrielle Verfahren ist, ist sie umweltfreundlich und kommt ohne Hitze oder chemische Lösungsmittel aus, die Geschmack und Nährwert des Öls beeinträchtigen würden. Da das Endprodukt unraffiniert und naturbelassen ist, sind kaltgepresste Öle reich an Ölsäure und Vitamin E und enthalten wertvolle Antioxidantien.
